Am 29. März 2026 werden die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt. Gerade in der Veranstaltungsbranche, in der bekanntlich viel nachts gearbeitet wird, kann die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit schnell zu Unklarheiten und schlimmstenfalls sogar zu Abrechnungsfehlern führen. In diesem Beitrag haben wir für euch die 5 wichtigsten Punkte zusammengetragen, damit das nicht passiert.
1. Wann genau wird die Zeit umgestellt?
Die Zeitumstellung vollzieht sich in der Nacht von Samstag (28. März) auf Sonntag (29. März). Um 2 Uhr in der Nacht wird die Zeit um eine Stunde vorgestellt auf 3 Uhr. Das heißt im Grunde es fehlt eine Stunde.

Praxis-Beispiel: Dein Mitarbeiter ist fĂĽr eine Schicht von 22:00 bis 06:00 Uhr eingeplant. Diese Schicht, die in jeder anderen Nacht 8 Stunden lang ist, dauert in dieser Nacht effektiv nur 7 Stunden.
2. Automatische oder manuelle Umstellung
Aktuelle elektronische Zeiterfassungssysteme gleichen die Uhrzeit in der Regel automatisch mit externen Zeitservern ab. Dennoch empfiehlt es sich zu kontrollieren, ob die Umstellung ordnungsgemäß und nicht mehrfach im System vorgenommen wird. – In CrewBrain erfolgt die Zeitumstellung vollautomatisch.
3. Fehlende Stunden
Bei der Umstellung kann es nun passieren, dass Zeitstempel zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr gar nicht vorkommen. Häufig sieht man auch die erfasste Start- und Endzeit z.B. 22:00 Uhr und 06:00 Uhr und die Summe 7 Stunden, was auf den ersten Blick nicht stimmt, für diese Nacht aber korrekt ist. Es empfiehlt sich die fehlende Stunde nach Möglichkeit schon bei der Einsatzplanung zu berücksichtigen.
4. Händische Nachbearbeitung
Insbesondere bei älteren oder lokal installierten Systemen empfiehlt es sich, die Konfiguration genauer zu überprüfen:
- Ist die richtige Zeitzone hinterlegt?
- Ist eine automatische Anpassung an Sommer- und Winterzeit aktiviert?
- Erfolgt die Berechnung von Nachtzuschlägen auf Grundlage der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit oder anhand der angezeigten Uhrzeit?
In CrewBrain sind keine manuellen Anpassungen erforderlich. Der Wechsel zwischen Winter- und Sommerzeit wird automatisch vollzogen. Das einzige, was zu berücksichtigen wäre, ist dass die Zeitzone korrekt im Account hinterlegt wurde. Dies geschieht in der Regel aber direkt bei der Registrierung.
5. Abrechnung & Arbeitszeitkonten
Die Umstellung auf die Sommerzeit kann sich auch auf Abrechnung und Zeitkonten auswirken – insbesondere bei Nacht- oder Schichtarbeit.
- Lohnabrechnung:
Durch das Vorstellen der Uhr kann sich die tatsächlich geleistete Arbeitszeit in der Umstellungsnacht reduzieren. Entscheidend ist, wie diese Differenz im Unternehmen behandelt wird. Eine transparente und nachvollziehbare Abbildung in der Abrechnung ist dabei unerlässlich. - Zuschläge:
Nacht- oder Sonntagszuschläge sollten sich an der real geleisteten Arbeitszeit orientieren. Unternehmen sollten prüfen, ob die Berechnungsgrundlage korrekt hinterlegt ist und die verkürzte Nacht entsprechend berücksichtigt wird. - Arbeitszeitkonten:
Je nach System kann es vorkommen, dass sich Zeitstände automatisch anpassen. Eine stichprobenartige Kontrolle nach der Umstellung hilft, fehlerhafte Buchungen frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren.
Zudem enthalten manche Tarifverträge oder betriebliche Vereinbarungen Regelungen, nach denen Mitarbeitende durch die Zeitumstellung nicht benachteiligt werden dürfen. In solchen Fällen kann es erforderlich sein, Zeitgutschriften oder Vergütungsanpassungen manuell vorzunehmen.
Fazit
Die Zeitumstellung mag auf den ersten Blick nur eine Stunde Unterschied bedeuten – fĂĽr Veranstaltungsbetriebe kann sie jedoch organisatorische, abrechnungstechnische und arbeitsrechtliche Auswirkungen haben. Wer Schichtplanung, Zeiterfassung, Zuschläge, Arbeitszeitkonten und interne Kommunikation im Blick behält, sorgt dafĂĽr, dass Arbeitszeiten korrekt erfasst, Mitarbeitende fair vergĂĽtet und rechtliche Vorgaben eingehalten werden. Eine sorgfältige Vorbereitung reduziert Unklarheiten, schĂĽtzt vor Fehlern in der Abrechnung und trägt zu einem reibungslosen Ablauf im Betrieb bei.
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